Martin Feifel
Martin Feifel ©Judith Sutter

    Martin Feifel, Schauspieler

Martin Feifel

In den mittlerweile über hundert Fernsehproduktionen spielt Martin Feifel meist die etwas komplizierteren Charaktere, ein Gesicht, das von Höhen und Tiefen erzählt. Er ist Münchner, wurde dort 1964 geboren, machte aber im saarländischen Homburg Abitur, denn sein Vater, der Mediziner Gernot Feifel war 1982 einem Ruf an die Uniklinik gefolgt. Damals gab der Münchner Stadtteilzirkus PALO auf der Wiese vor dem Mannlich Gymnasium ein Gastspiel und Martin Feifel verkörperte den Affen, der sich aus Not zum Menschen fortbildet, den Rotpeter aus der Kafka-Erzählung „Bericht an eine Akademie.“ Er blieb dem Affen treu, alter ego Rotpeter und Martin Feifel altern sogar gemeinsam. Bevor andere zur Zähmung schreiten, ist auch der eigenwilligste Kopf gut beraten, ein Maß zu finden. Feifel machte Schauspielkarriere. Dieses Jahres wurde er für den Deutschen Filmpreis nominiert. Schon kurz nach Ende seiner Schauspielausbildung in Bochum – er war sofort am Schauspielhaus Bochum engagiert worden – erhielt er eine Auszeichnung als bester Nachwuchsschauspieler. Nach dem Abitur lernte er zunächst an der Schola Teatro Dimitri im Tessin das Clownshandwerk, ein Beruf, der Akrobatik und Timing, lustig mit traurig und alles, wenn es gut sein soll, mit etwas Tiefgang verbindet.

Anklicken: Martin Feifel antortet auf Fragen im Festivalmagazin (Seite 40)!