Japode Trio

    Sakiko Idei - Percussion

    Maria Kulowska - Violoncello

    Armin Neises - Trompete, Flügelhorn, Didgeridoo

     

    Konzert 4 am 30.9.

Japode Trio

Unser Konzept ist Offenheit,
ist Improvisation in Ausgestaltung
der Musik und Klangkunst.

Wir sind da, als die, die wir sind, jeder Einzelne und als Ensemble.

Wir sind da, in dem Moment, in den Räumen, in der Atmosphäre. Wir sind offen für die Begegnung mit denen, die uns wahrnehmen und offen für die Interaktion mit spontanen Impulsen.

Wir sind da, um das entstehen zu lassen, was dem Moment entspricht. Wir komponieren während wir musizieren und lassen Klangräume entstehen.

Das Japode Trio ist ein Ensemble, das sein Publikum am künstlerischen Entstehungsprozess teilhaben lässt.

Das Japode Trio kreiert einen undefinierten Raum, in dem vorab nichts festgelegt ist, außer, das nichts festgelegt ist. Alle Faktoren beeinflussen den Prozess. Alles entsteht in dem Moment.

Statements zum Japode Trio

„Alles was wir machen ist, uns gegenseitig zuzuhören und darauf zu reagieren mit dem, was uns in dem Moment zur Verfügung steht. Das ist auch der Reiz für die Zuhörer: Sie sind bei der Entstehung dabei. Wir machen den Moment in Musik hörbar. Der Moment zwischen uns Künstlern, mit unseren Zuhörern, auf dieser Bühne, in diesem Raum.“

„Die Besonderheit von Japode geht vom spontanen künstlerischen Impuls aller kreativ Beteiligten aus. So entsteht etwas wirklich Neues.“

 

Sakiko Idei (Japan) - Percussion, Klanginstallationen 

wurde in Okayama (Japan) geboren. Sie studierte Pädagogik an der Shimane University und absolvierte ein Schlagzeug-Masterstudium an der Kyoto City University of Arts. Im Jahr 2007 folgte ein Aufbaustudium im Fach Schlagzeug bei Prof. Isao Nakamura an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Sie musiziert solistisch sowie in zahlreichen Orchestern und Ensembles, unter anderem in Deutschland, Japan, Luxemburg, Schweden und in der Schweiz. Seit 2009 ist sie im Raum Trier als Lehrbeauftragte und freischaffende Künstlerin tätig.

Maria Kulowska (Polen) - Cello, E-Cello

stammt aus Polen und studierte an den Musikhochschulen Warschau und Lübeck.
Sie war Stipendiatin des DAAD, Hindemith Foundation, Lucerne Festival und Preisträgerin internationaler Wettbewebe. Z.Zt. ist sie Mitglied des Orchestre de Chambre du Luxembourg, des Streichquartetts Boho4 und des Duos RyBa-Project. Sie beteiligt sich an vielen Musikprojekten, wobei sie elektronische, experimentelle und improvisierte Musik bei Performances und Festivals spielt oder bei CD- und Filmmusikaufnahmen mitwirkt. Sie machte die Musik zu den Produktionen der Tufa in Trier: "Saitensprung", „Bleistiftmusik“ und "Zugvögel"sowie zum Schauspiel "Die Orestie" im Theater Trier.

Armin Neises (Deutschland) - Trompete, Flügelhorn, Didgeridoo

wuchs in Trier auf und begann mit klassischer Musikausbildung. Er sammelte vielfältige Erfahrungen in Orchestern und kleinen Ensembles. In Aachen begann er die Jazz- und Improvisausbildung und wirkte in verschiedenen Jazzbands, insbesondere in der Jazzotic Bigband als Solist mit. Internationale Erfahrung sammelte er mit der Soul-Funk-Formation „The O-Range“. Als Mitbegründer des Improvisationsensemble ARTh, welches andere Künste wie Tanz, Malerei und Sprache integriert, sowie in anderen Ensembles musiziert er bei vielfältigen Veranstaltungen in Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Polen.